In Wohn- und Geschäfträumen werden die Böden besonderen Ansprüchen entsprechend ausgestattet. Sie werden häufig mit Bodenbelägen zum Schutz oder zur Dekoration belegt. Unter den beliebtesten Bodenbelägen haben sich Teppiche seit hunderten von Jahren etabliert. Sie sind in vielen verschiedenen Größen und Qualitäten erhältlich. Das Angebot umfasst einfach hergestellte Billigware und anspruchsvoll gefertigte Markenteppiche. Unterschiedliche Herstellungsverfahren haben deutliche Unterschiede in der Haltbarkeit und Strapazierfähigkeit von Teppichen zur Folge. Darüber hinaus ist das Design und die Färbung von Teppichen ein entscheidendes Kriterium. Sie können für alle gängigen Stile von Einrichtungen erworben und passend zu den jeweiligen Möblierungen gewählt werden. Dabei können jeweils unterschiedliche Qualitäten mit erheblichen Preisunterschieden zum Einsatz kommen.
Preiswerte Machart von Teppichen
Die billigsten Produkte verwenden als Materialien Kunststoffe wie Polyester und Polypropylen. Sie sind häufig nicht aus durchgefärbten Fasern hergestellt sondern erhalten während der Produktion einen entsprechenden Aufdruck. Diese Teppiche erfüllen nur geringe Qualitätsansprüche und bieten wenig Wohnwert. Bedingt durch das Material sind Ausdünstungen und unangenehme Gerüche in den Wohnräumen möglich. Kinder erleiden beim Toben auf derartigem Material bisweilen durch Rutschen regelrechte Brandwunden. Die Teppiche werden rein maschinell gewoben oder geknüpft. Sie werden oft über Baumärkte, Schnäppchenmärkte oder einfache Möbelhäuser vertrieben.
Markenware bietet besondere Qualität
Markenteppiche werden ebenfalls häufig maschinell erstellt. Im Gegensatz zur geschilderten Billigqualität verwenden sie häufig höherwertige Kunststofffasern oder Wolle. Der Flor ist in der Regel dichter und angenehmer bei Berührung mit bloßer Haut. Die Einzelfäden sind geknüpft oder gewebt und weisen eine hohe Dichte auf. Die Teppiche besitzen eine erhöhte Resistenz gegen Verschmutzung und Flecken lassen sich gut entfernen. Je mehr ein Teppich beansprucht wird, desto eher kommen Markenteppiche als geeignete Produkte in Frage. Sie behalten auch nach mehreren Jahren eine gleichbleibende Dicke des Flors und bieten farbechte Fasern. Der chemische Anteil der Fasern oder Farben ist gering und ihre Pflegeeigenschaften und Fähigkeiten zur Staubbindung sind hervorragend. Mit Markenteppichen können in Wohnräumen hochwertige Ausstattungen erzielt werden. Sie sind neben modernen Mustern und Farbgebungen vielfach mit den klassischen Ornamenten von Orientteppichen im Handel anzutreffen. Hochwertig verarbeitete Maschinenteppiche von Markenherstellern sind von handgeknüpfter Originalware der Orientteppiche nur schwer zu unterscheiden. Die Produkte der Markenhersteller bieten jedoch gegenüber den handgeknüpften Varianten erhebliche Preisvorteile.
Erkennungszeichen guter Teppichqualität
Kunden können beim Kauf nicht auf genormte Gütesiegel vertrauen, da sie nicht international anerkannt sind und teilweise frei erfunden werden. Als etablierte Standards für die verwendeten Materialien kommen das Wollsiegel und der Standard nach Ökotex in Frage. Über die Herkunft der Teppiche geben Siegel wie Care & Fair oder Rugmark Auskunft. Ein weiteres gängiges Teppichsiegel stammt von der europäischen Teppichgemeinschaft. Es erteilt gleichzeitig Hinweise über den empfohlenen Beanspruchungsgrad und potenzielle Anwendungsgebiete in Wohnräumen. Teppiche in Markenqualität sind in der Regel schwerer als Billigware und fassen sich relativ voluminös an. Sie strömen keine unangenehmen Gerüche aus und verfügen über ein beschreibendes Etikett auf der Rückseite bezüglich des Herstellungslandes und der verwendeten Materialien. Kunden sollten im Zweifel lieber den Fachhandel und kundige Beratung aufsuchen.