Tapeten mit Streifen – ein optisches Highlight

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Längsstreifen machen „schlank“ und Querstreifen machen „breit“ – was in der Mode gilt, trifft in diesem Falle auch für die heimische Raumgestaltung zu. Tapeten mit Streifen – gekonnt ausgewählt und platziert bringen sie die Vorzüge eines Raumes geschickt zur Geltung und lassen kleine „Schönheitsfehler“ dezent verschwinden. Richtiges Gestalten mit Streifentapeten – der folgende Überblick gibt Tipps und Hilfestellung für den Umgang mit dem vielseitigen Streifenmuster.

Tapeten mit Streifen in unzähligen Varianten

Das Streifenmuster – von jeher hat das klare Muster kontrastierender Farblinien den Menschen fasziniert, und so gehören Streifen auch bei der Wandgestaltung zu den absoluten Klassikern. Dass es trotz des überschaubar-gestreiften Grundkonzeptes nie langweilig wird, dafür sorgt eine schier unerschöpfliche Vielfalt an Farbvariationen, Kontrastnuancen, Streifenabständen und variierenden Streifenbreiten. Dabei kann der Raumeindruck, den man durch das Spiel von Farbe, Breite und Kontrast erreicht, höchst unterschiedlich sein. Farbenfroh, lebhaft, jugendlich-originell oder gediegen, elegant und stilvoll – die richtige Tapete vermittelt das gewünschte Ambiente. So sorgt frisches Weiß im Kontrast zu zartem Rosa für schwungvolle Frische und verspielte Romantik. Breite Streifen in kontrastierenden Rot-Nuancen hingegen wirken barock, warm und edel. Und sonniges Gelb neben lebendigem Grün verleiht dem Raum eine optimistische Note und einen Hauch von ländlichem Charme.

Doch so schön die bunten Streifen auch sind, man sollte sie sparsam und gekonnt verwenden. Ein kleiner Raum, vom Boden bis zur Decke im „Zebra-Look“ tapeziert, würde unruhig und reizüberladen wirken. Geschickter ist es, stets nur einzelne, exponierte Wände oder Wandabschnitte mit den bunten Farbstreifen zu verschönern. Für den „ruhigen Gegenpol“ zum Streifenmuster sorgen einfarbig gestaltete Wände in harmonierenden oder kontrastierenden Farbtönen. Sehr beliebt ist beispielsweise die umlaufend halbhohe Wandgestaltung mit Streifentapete. Hierbei wird vom Boden bis zur Wandmitte eine Streifentapete geklebt, der Rest der Wand wird bis zur Decke hinauf einfarbig gestaltet. Als optisch sehr attraktiver Übergang zwischen beiden Wandhälften dient eine horizontal angebrachte Bordüre, die jedem Raum eine erlesene und liebevolle Note verleiht.

Die richtige Richtung

Horizontal oder vertikal – Streifentapeten sind nicht auf eine einheitliche Richtung festgelegt. Allerdings sollte man sich beim Anbringen einer Streifentapete durchaus ihrer optischen Wirkung bewusst sein. So lassen alle vertikalen Streifen den Raum optisch höher, dafür aber schmaler erscheinen. In kleinen, rechteckigen Zimmern kann daher leicht der Eindruck von räumlicher Enge entstehen. Quer gestreifte Wände hingegen stauchen den Raum. Die Decke wirkt tiefer, die Betonung liegt eher auf der Länge des Zimmers. Kleine, quadratische Räume lassen sich dadurch optisch etwas vergrößern.

Wer sich weder für horizontale noch für vertikale Streifenverläufe entscheiden kann, dem sei die diagonal gestreifte Tapete empfohlen. Sie eignet sich hervorragend, um ausgewählten Einzelwänden ein unverwechselbares Aussehen zu geben und so das Auge des Betrachters zu leiten. Ob als stimmungsvolle Hintergrundgestaltung für den Essbereich oder als Farbtupfer für die gemütliche Sofa-Ecke – diagonale Streifen verbreiten eine ganz eigene, unaufdringliche Dynamik.

Grundsätzlich gilt bei allen Gestaltungsmöglichkeiten mit oder ohne Streifen: Je dunkler die Wandgestaltung gewählt wird, umso kleiner wirkt der Raum. Größe hingegen erzielt man mit möglichst hellen Farben.

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